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Kinderfest (Memmingen)

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Kinderfest Memmingen

Kinderfest (Bibiiri Tigiri) a Memmingen taa la saakonnoŋ naŋ gɛrɛ yuomo 400. Yuoni zaa bibiiri na gaŋ 2000 amunicipal peraamere ane sɛkɔndere sakue maŋ gaa laŋɛɛ taa a tigiri ŋa.[1]

Bondemannewulli A Bibiiri Tigiri

[maaleŋ | Maale eŋ yizie]

A Stängele, na maŋ taa tuobu a parade poɔ, taa la maaloo yi rods maalaa ane a royal insignia sceptre ane crown. O e la bondemannewullaa soŋ ko bibiiri tigiri. A Memmingen bibiiri tigiri yieluu "Reigen auf dem Grünen Rasen" meŋ paale la.

Bibiiri Tigiri Yieluu

[maaleŋ | Maale eŋ yizie]
  • Reigen auf dem grünen Rasen (Adalbert Meier / Sepp Skalitzky
1. Reigen auf dem grünen Rasen,
Liederklang und Übermut,
Buben putzet eure Nasen,
Mädchen steckt die Kränze gut!
Oberbürgermeister-Kette
leuchtet stolz auf dem Balkon,
Männlein, Weiblein um die Wette,
tummeln sich zum Stadion
2. Sieben wacker tapfre Schwaben
In dem langen Kinderzug,
wollen gar bis Lindau traben,
auch der Spieß ist lang genug.
Laßt die Musik Märsche schmettern,
haltet fest den Luftballon,
seht, sogar vom Land die Vetter
säumen alle Straßen schon.
3. Körbe mit den letzten Würsten
Und den Bretzen knusprig fein.
Hei, wir leben wie die Fürsten,
wenn auch Sprudel fließt statt Wein.
Kunterbunte Fähnlein flattern
Um des Jahres goldnen Rest,
tausend flinke Zungen schnattern:
Schönes altes Kinderfest!
  • Rings im Kranze (E. W. Herrmann / F. Schropp / Adalbert Meier)
1. Rings im Kranze grüner Matte
Wälder, Felder, Bach und Ried,
Liegst Du vor den Allgäu Bergen:
Memmingen! Dir gilt mein Lied!
2. Rauschend führst der Berge Wasser,
Iller, Du, der Donau zu,
Über meinem Heimatstädtchen
lacht der Mau in stiller Ruh!
3. Freude durch die Mauern jubelt.
Wenn geschmückt im Wiesenhag,
Jugend ihren Festtag feiert.
Mit Gesang und Paukenschlag.
4. Vaterstadt im Schwabenlande,
Gott beschirm Dich immerdar.
Friede, leht am Kinderfeste
für dich deine Kinderschar.
  • Weckruf (Adalbert Meier)
1. Heute nacht, heute nacht, da bin ich aufgewacht, aufgewacht,
aufgewacht, hab geträumt mir hätt` ein Vogel eine Botschaft bracht,
eine Botschaft bracht.
Ich sinne hin, ich sinne her, was das für eine Botschaft wär'!
2. Heute früh, heute früh, da hab ich nachgedacht, nachgedacht,
nachgedacht, was der Vogel mir im Traum für eine Botschaft bracht,
eine Botschaft bracht.
Jetzt fällt mir's ein, jetzt fällt mir's ein, heut' muß das Kinderfest doch sein!
3. Und schon trommelten die Trommelbuben, daß es kracht, daß es kracht; und
Dann rannte ich zum Fenster und hab gelacht, und hab gelacht!
Drimm, dromm, derum müde Kinder drehten sich noch einmal um.
4. Und dann bliesen die Fanfarenbläser voller Macht, voller Macht bis der letzte
Schläfer schließlich auch noch aufgewacht.
Raus aus dem Bett, raus aus dem Nest, heute ist doch unser schönes Kinderfest!
5. Und dann spielten all' zusammen, daß es dröhnt und schallt, dröhnt und
Schallt und ich horchte ihnen nach, bis es ganz verhallt, bis es ganz verhallt

Sommo Yizie

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  1. ↑ Habereder, Werner; Engelhard, Christoph (1998). Das Memminger Kinderfest. Geschichte und Tradition. Memmingen: Stadtarchiv Memmingen.